Second Hand

Second Hand lebt vom Geben und Nehmen und hat viele sozial und ökologisch gute Seiten. In der zero-waste-Skala der Abfallvermeidung gehört Second Hand zur zweit- und drittgrößten Stellschraube.

REDUCE, das regelmäßige Aussortieren und Abgeben oder Verkaufen von Kleidung, Spielzeug, Möbeln oder Hausrat schafft Freiraum und Übersicht. Was gut erhalten ist und funktioniert, aber im eigenen Haushalt nur verwahrt und nicht genutzt wird, kann vielleicht woanders gute Dienste leisten.

REUSE, selbst Gebrauchtes kaufen und nutzen, spart die Ressourcen einer Neuproduktion und meistens auch Geld.

Annahme- und Verkaufsstellen für Gebrauchtes, wie Sozialkaufhäuser, Möbelbörsen und Second-Hand-Läden, gibt es in wohl jeder Stadt, oft ausfindig zu machen über die kommunalen Entsorgungsstellen. Gemeinnützige Organisationen nehmen gut Erhaltenes als Sachspende an, verkaufen es weiter und verbinden mit ihrer Tätigkeit oft einen Bildungs- und sozialen Verteilungsauftrag. So z. B. die Charity-Shops “Zweimalschön” von der Deutschen Kleiderstiftung, die Läden von Oxfam oder die überregionalen Humana-Second-Hand-Shops:

Auf Trödelmärkten und Basaren, die zu regelmäßig wiederkehrenden Terminen organisiert werden, können Privatpersonen auch selbst als Anbieter auf eigene Rechnung auftreten:

Inzwischen gibt es etliche Plattformen und Apps, die uns in Großstädten den Weg zum Zweitnutzen weisen, oder nach dem Prinzip der Kleinanzeige überall Anbieter und Käufer zusammenbringen. z.B.:

Achtung, beim Stöbern besteht "Kaufrauschgefahr", weil vieles so günstig angeboten wird. Bei reichlich Warenverkehr kann die Nachhaltigkeit wieder flöten gehen...