gut und genug

Was wir täglich zum Leben brauchen, soll allen gut tun und unsere Erde erhalten. Es gibt Antworten genug, wie wir unseren täglichen Bedarf nachhaltig - langfristig gut für alle - gestalten können. Die GUTundGENUG Kapitel weiter unten beschreiben dies zu verschiedenen Bereichen.

Sie orientieren sich an den Fragen: Was ist naheliegend? Was ist überflüssig? Was ist gerecht?

Güter aus der Nähe haben den kürzesten Transportweg und erfordern den geringsten Aufwand, die gerechte Herstellung nachzuvollziehen. Was gedanklichen nahe liegt, also logisch folgt, bewertet wohl jeder Kopf anders. Für den einen liegt es z.B. nahe, den kaputten Toaster sofort durch einen neuen zu ersetzen, für den anderen hingegen liegen Reparatur und längerer Nutzen auf der Hand. Ein dritter beschließt, fortan ohne Toaster und mit mehr Platz zu leben. Damit sind wir bereits bei der zweiten Frage, die ebenso verschiedene Antworten provozieren kann. Ausführliches dazu finden Sie demnächst unter nicht neu.

Eindeutig überflüssig sind viele Einwegverpackungen. Wie es anders geht, zeigen die Unverpackt-Läden, die es in immer mehr Städten gibt, zu finden z. B. über diese Übersicht von smarticular. Seit 2018 gibt es den Verband der Unverpackt-Läden. Etwas Besonderes hat perpetuum mobility durchgeführt, nämlich den Bau eines mobilen unverpackt-Marktwagens während eines Jugendsommercamps im August 2021. Auch wenn es kein Gesamt-Unverpackt-Angebot in der Nähe gibt, kann durch selbst mitgebrachte Dosen und Beutel Einwegverpackung vermieden werden, z.B. beim Bäcker, Metzger oder an Käsetheken. Mit dem Projekt einmal ohne, bitte vom Verein rehab republic e.V. werden Unverpackt-Vorhaben zum Einkauf und Verkauf breit unterstützt.

Und was ist gerecht? Gerecht zu Mensch, Tier, Natur und Klima? Gerecht ist, wenn Vorteile auf einer Seite nicht mit Nachteilen für andere und anderes verknüpft sind, sondern der Ausgleich gesucht und dauerhaft eingerichtet wird, und zwar umgehend und nicht vertagt auf die Zukunft. Das Herstellen, Nutzen und Nicht-mehr-Nutzen darf weder Leid noch Schaden anrichten. Das wiederum ist doch sehr naheliegend und sollte selbstverständlich sein.

Wäre es so, gäbe es nicht die vielen Siegel, die ein Bewusstsein für den Mangel an Gerechtigkeit bekunden und für bestimmte Produkte die Einhaltung der von Herstellern oder Verbänden selbst gerahmten Verbesserungen anzeigen. Eine Übersicht und Erklärungen zu Siegeln erhalten Sie auf siegelklarheit oder, mit dem Schwerpunkt Lebensmittel, auf siegelcheck. Umfassend über Herausforderungen in der Lieferkette informieren das INKOTA-Netzwerk und SüdWind.

In der Mediathek sind Beiträge zu GUTundGENUG-Inhalten in fast jeder Kategorie zu finden, besonders zahlreich unter Gesundheit und Ernährung, Klimakrise, Konsum und Land- und Forstwirtschaft.

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